nagaan

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  Nagaan, türkischer Abstammung, tanzt seit frühen Jahren. Schon früh spielten Musik und Tanz in seinem Leben eine übergeordnete Rolle, und er erhielt mehrfach die Möglichkeit Musik durch selbstkreierte Choreografien zu gestalten und sich darin auszudrücken.

Er tanzte mehrere Jahre in einer türkischen Folkloregruppe. Seine Liebe für Sprachen und Kultur sowie das Koranstudium verschafften einen tieferen Zugang und Einblick in die arabische Welt des Denkens, der Musik und des Tanzes.
Nagaan ist ein junger, dynamischer Mann, der die Tiefe des Lebens kennenlernen möchte und sich dazu der verschiedenen Mystizismen der Welt bedient, um den Geheimnissen des Geistes auf die Spur zu kommen. Besonderes Interesse gilt beispielsweise auch dem Sufismus und der indischen Kultur.
Nagaan, diese Künstlernatur, die sich nicht einordnen lassen will, liebt den freien Ausdruck und die Vielfalt. Nichts ist schlimmer, als das Gefängnis im Kopf.

Von der türkischen Top-Tänzerin Asena und deren Körperisolationen fasziniert, fand er eines Tages den Eintritt in die Welt des orientalischen Tanzes und ließ sich von namhaften TänzerInnen und Choreografen in Deutschland ausbilden.

Der Zugang zum Tribaldance und dem daraus entstandenen Tribal-Fusion wurde Nagaan durch Tribal-Fusion-Shootingstar und Schlangenfrau Rachel Brice nahegebracht. Fasziniert von dieser Frau und dieser Stilrichtung, die eine Brücke schlägt zwischen der erdigen, ethnischen Tribalstyle-Richtung und neuzeitlichen Einflüssen, hat er seinen eigenen, schlangenhaften Stil entwickelt. Moderne Breakbeats und trashige Industrialsounds, schiefe Töne, Elektromusik, Tradition und Folklore sind die Extreme, die Nagaan zum Verschmelzen bringt.

Er ist der erste Vertreter in Deutschland, der eine neue Fusion auf die Bühne gebracht hat: den Tribalfusion-Breakbeat.

Stilistische Einflüsse:
Rachel Brice, Fat Chance Bellydance, Urban Tribal, Asena, Zoe Jakes